So funktioniert eine Energiesparlampe

Was unterscheidet eine Energiesparlampe von herkömmlichen Glühlampen und wieso ist sie so sparsam?

Die Energiesparlampe gehört zur Gruppe der (Gas-)Entladungslampen. Wird der Lichtschalter betätigt, fließt Strom zwischen zwei Metallstreifen an den Enden der Röhre. Dadurch entlädt sich das Füllgas im Inneren der Lampe und erzeugt UV-Licht. Das UV-Licht wiederum regt einen Leuchtstoff an den Innenseiten der Glasröhre an, so dass das sichtbare Licht entsteht.

Sparen ohne Draht

Anders als in herkömmlichen Glühlampen leuchtet in Energiesparlampen also kein Draht, sondern der helle Leuchtstoff. Das macht die Energiesparlampe so sparsam. Denn bei der Erhitzung der Drähte werden in der Glühlampe rund 95 Prozent des aufgenommenen Stroms nutzlos in Wärme umgesetzt.

Wegen der geringen Menge an Quecksilber und den wertvollen Sekundärstoffen, die nach dem Recycling wieder verwendet werden können, gehören Energiesparlampen nicht in den Hausmüll, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden. Sollte Ihre Lampe mal zu Bruch gehen, besteht kein Grund zur Sorge. Die enthaltene Menge an Quecksilber ist gesundheitlich unbedenklich.

Weitere Entladungslampen

Zur Gruppe der Entladungslampen zählen weiterhin Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen, die alle in Privathaushalten zum Einsatz kommen. Darüber hinaus fallen darunter auch Induktionslampen, Halogen-Metalldampflampen sowie Natriumdampflampen, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften unter anderem zur Straßen- und Außenbeleuchtung, in Sportstätten oder im Untertagebau verwendet werden.

 

 

Drahtlos und daher besonders effizient: In Energiesparlampen sorgt ein Leuchtstoff für Licht.