Pressemitteilung


Deutsche unterschätzen das Wertstoffpotenzial moderner Leuchtmittel

München/Berlin, 14. Januar 2013. Moderne Leuchtmittel müssen getrennt entsorgt werden – dann können mehr als 90 Prozent ihrer Bestandteile recycelt werden. Doch zu wenige Menschen wissen, wie viele wertvolle Sekundärrohstoffe sich aus LED-, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren zurückgewinnen lassen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH. Im Dezember haben die Interviewer von Emnid 1.003 Menschen gebeten, den wiederverwertbaren Anteil einer modernen Lampe zu schätzen. 

Durchschnittlich schätzen die Deutschen den wiederverwertbaren Anteil der Lampen auf 33 Prozent. 6 Prozent der Befragten denken, dass die Wertstoffe überhaupt nicht mehr weiterverwendbar sind, rund die Hälfte glaubt, dass nur bis zu 40 Prozent einer LED-, Energiesparlampe oder Leuchtstoffröhre recycelt werden können. Den richtigen Wert von mehr als 90 Prozent nannte nur 1 Prozent, ein Viertel der Befragten traute sich kein Urteil zu.

Christian Brehm, Direktor für nachhaltiges Marketing und Vertrieb bei Lightcycle, kommentiert die Umfrageergebnisse: „Noch unterschätzen zu viele Menschen die Möglichkeiten des Lampenrecyclings: Altlampen enthalten wertvolle Materialien wie Glas und Metall. Sie können im Rohstoffkreislauf verbleiben und weiterverwendet werden – ein Gewinn für alle. Im Recycling werden  sehr gute Verwertungsquoten von mehr als 90 Prozent erzielt.“ Auch das in den Energiesparlampen in geringster Menge enthaltene Quecksilber – ab 1.1.2013 gilt ein Grenzwert von 2,5 Milligramm pro Lampe – kann im Recycling zurückgewonnen werden.

Der erste Schritt in Richtung Recycling und Ressourcenschutz ist die Abgabe an einer Sammelstelle. Mittlerweile wissen drei von vier Deutschen, wie sie ihre ausgedienten LED- und Energiesparlampen fachgerecht entsorgen. Christian Brehm: „Unsere Umfrage zeigt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher inzwischen gut informiert sind. 76 Prozent wissen um die besondere Entsorgungsnotwendigkeit moderner Leuchtmittel. Wir freuen uns, dass sich dieses Wissen von einem hohen Niveau aus noch weiter verbessert hat.“ Zum Vergleich: Bei der letzten Lightcycle-Umfrage vor vier Monaten wussten 72 Prozent der Deutschen, wie sie ihre Altlampen fachgerecht entsorgen können. 

46 Prozent der Befragten gaben nun an, dass sie ihre defekte Energiesparlampe an einer der über 2.500 kommunalen Sammelstellen wie dem lokalen Wertstoffhof abgeben würden. 25 Prozent würden eine der Sammelstellen im Handel nutzen, wie etwa beim Elektroeinzelhandel, in Baumärkten, Supermärkten oder Drogerien. Weitere fünf Prozent nannten sonstige Anlaufstellen für die separate Entsorgung. 

Über Lightcycle 

Lightcycle ist ein nicht gewinnorientiertes Gemeinschaftsunternehmen führender Lichthersteller, das bundesweit die Rücknahme ausgedienter Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen organisiert. Verbraucher können ihre ausgedienten Sparlampen an inzwischen mehr als 8.000 Kleinmengensammelstellen im teilnehmenden Handel sowie an kommunalen Wertstoff- und Recyclinghöfen abgeben. Gewerbliche Mengen werden an den ausgewiesenen Großmengensammelstellen angenommen. Lightcycle führt die Lampen einem fachgerechten Recycling zu, wodurch die Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe sichergestellt wird. Die nächstgelegene Sammelstelle finden Verbraucher bequem und einfach mit der Sammelstellensuche.

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