Pressemitteilung


Umfrage: Energiesparlampen in Deutschland auf Platz 1

Verbraucher sind für die Zeit nach der Glühlampe bestens gerüstet:
67 Prozent werden die 60-Watt-Glühlampe mit einer Energiesparlampe ersetzen.

Berlin, den 09.02.2011. Wenn im Herbst dieses Jahres die 60-Watt-
Glühlampe aus den Geschäftsregalen in Deutschland verschwindet, werden
die Verbraucher zur Energiesparlampe als Ersatz greifen. Das ergab eine
repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht,
sauber recycelt.”, der zufolge 67 Prozent der Befragten sich für den Einsatz
dieses Leuchtmittels entscheiden werden. Die Energiesparlampe spart im
Gegensatz zur Glühlampe bis zu 80 Prozent Strom ein. LED-Lampen werden
mit rund 14 Prozent, Halogenlampen mit 8 Prozent deutlich weniger häufig
zum Einsatz kommen.

Je nach Einsatzort oder Anspruch an das Leuchtmittel eignen sich die
verschiedenen Alternativen zur Glühlampe für alle Anwendungen. Der
besondere Erfolg der Energiesparlampe lässt sich dabei aus einer deutlichen
Verbesserung der verfügbaren Lichtfarben einerseits und aus dem attraktiven
Verhältnis von Anschaffungspreis und Energieeinsparung ableiten. Eine
entsprechende Infografik kann unter www.lichtzeichen.de gratis herunter- und
für die Berichterstattung eingesetzt werden. Mit dieser Infografik erhalten
Verbraucher schnell einen guten Überblick für die Wahl des richtigen
Leuchtmittels. Egal ob Energiesparlampe, Halogen oder LED-Technik: Mit
jedem dieser Produkte lässt sich Energie sparen und hervorragende
Beleuchtungsergebnisse erzielen.

Mit der EU-Ökodesignrichtlinie setzt auch der Gesetzgeber auf
Energieeinsparungen durch effizientere Beleuchtungsmittel: Glühlampen, bei
denen nur fünf Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Licht
umgewandelt werden, verschwinden aufgrund der Verordnung seit September
2009 schrittweise aus den Verkaufsregalen. Nach den Glühlampen mit 100
und 75 Watt kommen mit Inkrafttreten der nächsten Stufe am 1. September
2011 die 60-Watt-Glühlampen nicht mehr in den Handel.

Christian Ludwig, Chef der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt:
„Mit der weiten Verbreitung der Energiesparlampe als Glühlampen-Ersatz
Nummer Eins steigt auch das Interesse an den richtigen Entsorgungsmöglichkeiten. Entsprechend treiben wir als Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.” die Aufklärung zu diesem Thema weiter voran. Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen fallen unter das Elektrogesetz und werden daher gesondert wieder verwertet. Mit dem Wissen um die entsprechenden Recyclingmöglichkeiten wird sich die positive Umweltbilanz der
Energiesparlampe noch weiter verbessern."

Die nächstgelegene Sammelstelle finden Verbraucher über eine einfach zu
bedienende Suchfunktion auf www.lichtzeichen.de. Um zu ermitteln, wo sich
eine Sammelstelle befindet, können Verbraucher ihre Postleitzahl oder ihren
Wohnort in die Suchmaske eingeben und erhalten dann die Sammelstellen mit
Adresse und Entfernung in Kilometern.
Für die Befragung hat Emnid im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht, sauber
recycelt.” vom 18. bis zum 19. Januar 2011 1.006 Personen ab 14 Jahren
befragt.

Lightcycle Retourlogistik und Service
Die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH ist Träger der Initiative
„Sauberes Licht, sauber recycelt.“ und gewährleistet durch das bundesweite
und flächendeckende Netz von Sammelstellen, dass ausgediente
Energiesparlampen bequem und kostenlos entsorgt werden können. Als nicht
gewinnorientiertes Gemeinschaftsunternehmen führender Lampenhersteller
kümmert sich Lightcycle um die Sammlung gebrauchter Lampen und den
flächendeckenden Ausbau von Sammelstellen. Bundesweit stehen neben den
über 3.100 Kleinmengensammelstellen weitere ca. 400
Großmengensammelstellen zur Verfügung, an denen auch gewerbliche
Mengen kostenlos und ohne Mengenbeschränkungen zurückgenommen
werden.


2012

April