Pressemitteilung


Energiesparlampe ist Öko-Siegerin und LED-Nutzung im Privaten steigt rasant an.

70 Prozent der Deutschen wissen über richtige Entsorgung Bescheid

Berlin, 23. November 2010. Über 70% der Deutschen wissen, dass LED- und Energiesparlampen gesondert entsorgt werden müssen. Dies ergab eine aktuelle Befragung des ifz Institutes für Zielgruppenkommunikation im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ Damit ist das Wissen um die korrekten Entsorgungsorte für Energiesparlampen inzwischen weit verbreitet. Demnach geben die Befragten an, dass ausgediente Energiesparlampen auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof zu entsorgen sind. Etwa 60 Prozent geben das Geschäft, in dem die Lampe gekauft wurde, als richtigen Entsorgungsort an. Bei der Befragung, die zwischen dem 18. Oktober und dem 3. November 2010 durchgeführt wurde, kam zudem heraus, dass vor allem bei der Zielgruppe der Nicht-Umweltbewussten eine deutliche Steigerung hinsichtlich des Wissens über die richtige Entsorgung von Sparlampen zu verzeichnen ist. „Es freut uns sehr, dass das Wissen um die Entsorgung inzwischen eine solche Verbreitung erfahren hat und unsere Aufklärungs- und Informationsarbeit gefruchtet hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an der Stelle engagiert weiterarbeiten, damit das Wissen nicht in Vergessenheit gerät. Die Schwierigkeit bei unserem Thema ist ja, das vorhandene Wissen so präsent zu halten, dass die Verbraucher im tatsächlichen Entsorgungsfall auch aktiv werden, d.h. die nächstgelegene Sammelstelle suchen und die Lampen auch dort abgeben. Bis dahin sind oftmals noch viele Jahre Zeit.“ sagt Christian Ludwig, Chef der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“


Energiesparlampe ist Öko-Siegerin
Forscher des Schweizer Empa-Institutes haben die Ökobilanz verschiedener Beleuchtungsmethoden untersucht, um herauszufinden, welche Art der Beleuchtung effektiv die ökologischste ist. Beurteilt wurden klassische Glühlampen, Halogenlampen, Fluoreszenzröhren und Energiesparlampen. Sie berücksichtigten dabei nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch Herstellung und Entsorgung sowie verschiedene Strommixe. Als klare Siegerin geht die Energiesparlampe aus dem Vergleich.
Um den Gesamteinfluss einer Lampe auf die Umwelt zu beurteilen, haben die Forscher die Stoff- und Energieströme über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigt. Produktion und Entsorgung der Lampen haben auf die Ökobilanzen keinen großen Einfluss, Haupt-Faktor ist die Nutzung, abhängig vom Strommix.


LED im Kommen
Mit der Ausphasung der Glühlampen gewinnen energiesparende Beleuchtungsalternativen wie Energiesparlampen und LED-Lampen weiter an Bedeutung. Energiesparlampen sind schon vielen Verbrauchern bekannt und auch LED-Lampen werden mehr und mehr in privaten Haushalten genutzt. „Die LED-Technologie wird sich schrittweise in der häuslichen Beleuchtung durchsetzen. Hochwertige LED-Lampen bieten bis zu einer Glühlampenleistungsstufe von 60 Watt eine sinnvolle Alternative, insbesondere auch bei den Reflektorlampen. Sie sparen nicht nur 80 Prozent Strom, sondern bie-ten sofort volles Licht und amortisieren sich bei intensiver Nutzung durch die hohe Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden innerhalb weniger Jahre.“ erklärt Alfred Wacker, Lampenexperte und Vorsitzender des Arbeitskreises „Licht und Gesundheit“ im ZVEI in Frankfurt.

„Sauberes Licht, sauber recycelt.”
ist eine Initiative führender Lampenhersteller und Lightcycle, die sich dafür einsetzt, das Wissen um den richtigen Umgang mit und die richtige Entsorgung von LED- und Energiesparlampen fortlaufend zu verbessern und die Anzahl der Sammelstellen zu erhöhen. Denn nur wer LED- und Energiesparlampen nutzt und sie vorschriftsmäßig entsorgt, kann ein Lichtzeichen setzen für mehr Umwelt- und Klimaschutz.


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