Pressemitteilung


Energiesparlampe ist der Glühlampenersatz Nummer eins

Umfrage zum Weltumwelttag: 80 Prozent der Deutschen setzen beim Stromsparen auf die Energiesparlampe – Mehrheit weiß um besondere Entsorgung Bescheid

Berlin, den 03.06.2010. Umweltschutz steht hierzulande hoch im Kurs: Einer aktuellen, repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.” zufolge sparen 98 Prozent der Deutschen zu Hause bewusst Energie ein. Der Einsatz von Energiesparlampen gehört dabei zu den meistgewählten Mitteln. 80 Prozent der Befragten gaben an, durch Sparlampen gezielt den Stromverbrauch der Haushaltsbeleuchtung zu reduzieren. 86 Prozent vermeiden den Stand-by-Modus bei Elektrogeräten und schalten die Geräte stattdessen konsequent aus, 65 Prozent der Deutschen haben zuletzt Strom sparende Haushaltsgeräte angeschafft.

Mit der EU-Ökodesignrichtlinie setzt auch der Gesetzgeber auf Energieeinsparungen durch effizientere Beleuchtungsmittel: Glühlampen, bei denen nur fünf Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Licht umgewandelt werden, verschwinden aufgrund der Verordnung seit September 2009 schrittweise aus den Verkaufsregalen. In drei Monaten, zum 1. September 2010, tritt die nächste Stufe in Kraft. Dann werden auch die 75-Watt-Glühlampen nach und nach aus dem Handel genommen. Die Befragung zeigt, dass die Energiesparlampe für Verbraucher der Ersatz Nummer eins ist. 69 Prozent der Deutschen wählen statt Glühlampen nun zumeist Energiesparlampen, um Wohnräume ins rechte Licht zu setzen. Damit sparen sie bis zu 80 Prozent Strom ein. Noch deutlich weniger Verbraucher bevorzugen derzeit die LED-Technik (16 Prozent) oder Halogenlampen (8 Prozent).

Christian Ludwig, Chef der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.”: „Die Energiesparlampe hat sich zu Recht in der breiten Bevölkerung durchgesetzt. In den nächsten Jahren wird sie neben der sich stark entwickelnden LED-Lampe wohl das populärste Beleuchtungsmittel in deutschen Haushalten sein. Umso wichtiger ist es, dass wir als Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.” gezielt die Bedeutung der richtigen Entsorgung vermitteln. So kann sich die positive Umweltbilanz der Energiesparlampe sogar noch weiter verbessern.”

Energiesparlampen fallen unter das Elektrogesetz und müssen daher gesondert entsorgt werden. Mit der steigenden Verbreitung der Lampen gewinnt dieses Wissen an Bedeutung – denn nur wenn die Sparlampen im Wertstoffkreislauf bleiben, können deren Bestandteile recycelt und das in geringer Menge enthaltene Quecksilber fachgerecht entnommen werden. Bereits heute wissen das die meisten Deutschen: Bei der Befragung nannten 40 Prozent die kommunale Sammelstelle, zum Beispiel auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof, als ersten Anlaufpunkt für ausgediente Energiesparlampen, fünf Prozent die Sondermüll-Sammlung. Weitere 20 Prozent würden ihre Lampen dort entsorgen, wo sie sie gekauft haben: im Geschäft. Nur 27 Prozent der Befragten gaben mit Hausmüll oder Glascontainer falsche Antworten auf die vom Meinungsforschungsinstitut Emnid offen und ungestützt gestellte Frage.

„Sauberes Licht, sauber recycelt.” ist eine Initiative führender Lampenhersteller, die sich dafür einsetzt, , das Wissen um die richtige Entsorgung von Energiesparlampen fortlaufend zu verbessern. Ein weiteres Ziel ist es, die Anzahl der Sammelstellen auszubauen. Die Initiative arbeitet daher bundesweit mit dem Handel und den Kommunen zusammen. So wurden im vergangenen Jahr mehr als 1.100 neue Rückgabemöglichkeiten für ausgediente Energiesparlampen aus Privathaushalten geschaffen, davon 750 im Handel. So gibt es mittlerweile ein deutschlandweites Netz mit mehr als 2.160 Kleinannahmestellen. 2010 finden weitere Kooperationsgespräche statt. Ausführliche Informationen und eine Suchfunktion zum Auffinden der nächstgelegenen Sammelstelle für ausgediente Energiesparlampen finden Verbraucher unter www.lightcycle.de.

Für die Befragung hat Emnid im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.” am 25. und 26. Mai 2010 1.003 Personen ab 14 Jahren befragt. Den genauen Wortlaut der Fragen und die Antwortauswertung finden Sie hier.

 


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