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Stadt Freiberg ist Vorreiter in Sachsen: Erste Sammelbox für Energiesparlampen im Rathaus

Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Rosner, Chef der Initiative "Sauberes Licht, sauber recycelt.", und OB Bernd-Erwin Schramm, stellen die erste Sammelbox im Rathaus Freiberg auf (v.l.n.r.).

Freiberg, 12. August 2009.
Freiberg geht voran:
Die erste Sammelbox für
alte Energiesparlampen
steht im Rathaus Freiberg.
Der 1,20 m hohe und 0,45 m
tiefe Behälter aus Metall wird
von der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Damit erleichtert Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm den Freiberger Bürgerinnen und Bürgern die Entsorgung ihrer Energiesparlampen.

Energiesparlampen enthalten kleinste Mengen Quecksilber und dürfen daher nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Sie müssen nach dem Elektrogeräte-Gesetz getrennt gesammelt und anschließend umweltgerecht verwertet werden. Bisher nehmen bundesweit rund 1.000 kommunale Sammelstellen alte Energiesparlampen aus privaten Haushalten entgegen.
In Freiberg ist es der
Wertstoffhof in der
Frauensteiner Straße 95.
Nun können die Freibergerinnen
und Freiberger ihre Lampe auch
auf dem Weg zum Einkauf oder ins
Amt entsorgen.

Bernd-Erwin Schramm, Oberbürgermeister der Stadt Freiberg: „Wir sehen uns in der Verantwortung, nicht nur mehr Service und Information für Verbraucherinnen und Verbraucher anzubieten, sondern auch ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Außerdem wollen wir Vorbild sein und hoffen gerade auch den Handel zu animieren, ebenfalls freiwillig Sammelboxen aufzustellen.“

In deutschen Haushalten und Betrieben sorgen immer mehr
Energiesparlampen für Licht. Sie haben im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe eine längere Lebensdauer und einen um bis zu 80 Prozent geringeren Stromverbrauch. Damit helfen sie, Klima und Umwelt zu schonen – und den Geldbeutel. Komplettiert wird die positive Bilanz durch das Sammeln der Lampen. So wird sichergestellt, dass Rohstoffe wie das Glas der Lampen nicht verloren gehen und die Schadstoffe, die in geringen Mengen enthalten sind, fachgerecht entsorgt werden.

Frank Rosner, Chef der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ und Geschäftsführer der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH: „In Deutschland gewährleisten wir durch ein bundesweites und flächendeckendes Netz von Sammelstellen, dass alte Energiesparlampen bequem und kostenlos entsorgt werden können.“

Damit der Umweltnutzen der Energiesparlampen seine volle Wirkung entfalten kann, haben die Lampenhersteller die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für einen richtigen Umgang mit Energiesparlampen zu schärfen – vom Kauf bis zur Entsorgung. Wo Verbraucher eine Sammelstelle in ihrer Nähe finden, auch darüber informiert „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ auf ihrer Homepage www.lightcycle.de. Dort lassen sich die Sammelstellen über die Eingabe der Postleitzahl oder des Wohnortes finden.

 


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