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Mittwoch, den 14. April 2010

Energiesparlampen richtig entsorgen: Immer mehr wissen Bescheid, immer mehr tun es

Anhaltend positive Entwicklung bei Rücklaufzahlen, Sammelstellenausbau und Entsorgungsbewusstsein – Aus dem aktuellen Jahresbericht der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH, München

Zuwachsraten in allen Bereichen weist der aktuelle Jahresbericht der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH – dem Rücknahmesystem führender Lichthersteller – aus. Mit der anhaltend positiven Entwicklung bei Rückgabemengen, Sammelstellenausbau und zunehmendem Entsorgungsbewusstsein der Verbraucher knüpft das Unternehmen an die Erfolge der Vorjahre an.

43,5 Mio (8.275 Tonnen) ausgediente Gasentladungslampen (Energiesparlampen, Leuchtsofflampen und Hochdruckentladungslampen) hat Lightcycle im Jahr 2009 von kommunalen Wertstoffhöfen, dem Handel und seinem Netz an freiwilligen Sammelstellen eingesammelt. Das entspricht einem Plus von 5% gegenüber 2008.

Nach zweistelligen Zuwachsraten in den Vorjahren und angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation, die unter anderem in manchen Betrieben zur Verlängerung der Austauschintervalle führte, wertet Lightcycle das Sammelergebnis im Jahr 2009 als bemerkenswerte Leistung.

Im Vergleich zu 2006, dem ersten Jahr seiner operativen Tätigkeit, erzielte Lightcycle mit der Rücklaufquote 2009 eine Steigerung von über 58%. Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten vier Jahren 148 Mio. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren gesammelt und den Transport in die Recyclinganlagen organisiert. Wertvolle Rohstoffe konnten so wieder verwertet und Schadstoffe, wie die in den Lampen enthaltenen minimalen Mengen an Quecksilber, umweltgerecht entsorgt werden.

Sammelstellen mehr als verdoppelt

Mehr als verdoppelt (+116%) hat sich 2009 die Zahl der Rückgabemöglichkeiten. Mittlerweile gibt es 2.160 Kleinmengensammelstellen, davon 1.435 in den Kommunen und 725 im Handel. Zusätzlich nehmen rund 400 Sammelstellen auch größere Altlampen-Mengen (ab 50 Stück) von Gewerbebetrieben kostenlos an. Großverbraucher nutzen den Abholservice von ihrem Betriebsgelände. Er ist bei einer jährlichen Sammelmenge ab 4.000 Altlampen kostenlos. Hier hatte Lightcycle in den letzten Jahren die geforderte Mindestmenge pro Anfallstelle um mehr als 50% gesenkt.

Für den weiteren Ausbau des Entsorgungsnetzes setzt Lightcycle weiterhin auf erfolgreiche Kooperationen mit Kommunen, Handel und Handwerk und unterstützt seine Partner bei Sammlung und Öffentlichkeitsarbeit.
Nichts für die Hausmülltonne – Das wissen mittlerweile die meisten
Rund drei Viertel aller Bundesbürger wissen mittlerweile, dass ausgediente Energiesparlampen nicht in den Hausmüll gehören. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Instituts für Zielgruppenkommunikation. Damit ist die Zahl der informierten Verbraucher seit der ersten Umfrage im Juli 2009 um etwa 30 Prozent gestiegen. Von 80% auf 90% zugenommen hat im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Haushalte und Betriebe, die Energiesparlampen nutzen.

Diese Erfolge sind nicht zuletzt das Ergebnis intensiver Öffentlichkeitsarbeit. Hier, wie auch beim Ausbau der Sammelinfrastruktur engagieren sich führende Hersteller seit Gründung des Rücknahmesystems weit über die gesetzlichen Forderungen hinaus. 2009 wurde die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ ins Leben gerufen. Damit startete die bundesweite Kommunikations-Kampagne „Setze Lichtzeichen!“, Energiesparlampen nutzen und richtig entsorgen.

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